Sheconomy – Feministische Ökonomik: Wirtschaft von und für alle

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Feministische Ökonomik: Wirtschaft von und für alle
Diskussion Mittwoch, 18. Mai, 18.00 – 19.30 Uhr (MESZ)
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin oder online

Nicht zuletzt mit der Corona-Pandemie ist einmal mehr deutlich geworden, welche Rolle die Kategorie Geschlecht in wirtschaftlichen Strukturen spielt: Es waren vor allem Frauen, die große Anteile unbezahlter Sorgearbeit übernehmen mussten und von Entlassungen und Gehaltseinbußen betroffen waren. Wirtschaft ist nicht geschlechtsneutral, sondern ist tief geprägt von der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Die feministische Ökonomik hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Zusammenhänge zu analysieren und sichtbar zu machen.
Doch was macht feministische Ökonomik überhaupt aus? Wie lässt sich damit Wirtschaft besser verstehen und eventuell ändern? Und nicht zuletzt: Welche (wirtschafts-)politischen Auswirkungen ziehen Forderungen der feministischen Ökonomik nach sich, in Deutschland und weltweit?

Die renommierte indische Ökonomin Jayati Ghosh führt zu Beginn in die feministische Ökonomik ein, und diskutiert dann mit der grünen Bundesvorsitzenden Ricarda Lang.

Begrüßung
Jörg Haas, Referent für Internationale Politik, Abteilung Internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Böll-Stiftung

Podium
Jayati Ghosh, Wirtschaftsprofessorin an der Universität Massachusetts Amherst, Geschäftsführerin der International Development Economics Associates
Ricarda Lang, Ko-Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen

Moderation
Imme Scholz, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

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