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Trends auf Europas größter Messe für nachhaltige Fertigung

(c) Trans-Global Events Ltd

Der Sommer war heiß und trocken in Europa. Der Klimawandel ist auch auf der Greener Manufacturing zentrales Thema.

(SLR) – Die jährlich stattfindende Fachmesse bringt am 9. und 10. November 2022 in Köln erneut Unternehmen und Dienstleister zusammen, die sich auf Produkte aus nachhaltigeren Materialien konzentrieren, weniger giftige Chemikalien einsetzen und generell die Auswirkungen von Fertigungsprozesse reduzieren wollen.

Dabei ist ein klarer Trend: Net Zero. Darunter versteht man das Klimaziel von Unternehmen, netto null Treibhausgasemissionen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erreichen. Hier wird das Engagement von Unternehmen immer stärker hinterfragt. „Es genügt nicht mehr, als Ausgleich über Umweltprojekte finanziell zu unterstützen“, sagt Mark Hoff, Leiter des neuen Deutschland-Büros des globalen Nachhaltigkeitsberaters SLR Consulting, der zu den mehr als 150 Ausstellern auf der Messe gehört. SLR Consulting (zu finden am Stand 4036) unterstützt seine Kunden dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen – von Strategie bis Umsetzung. Das Thema ESG ist dabei ein wichtiger Schwerpunkt. „Die klare Erwartung ist, die Emissionen deutlich zu reduzieren. Dabei müssen die Ziele dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen“, so Hoff weiter.

Ratings ändern Bewertungsmaßstäbe

Eine weitere Entwicklung: Ratings wie etwa EcoVadis verändern derzeit ihre Bewertungsmaßstäbe. „Künftig wird beispielsweise nicht nur nach Zielen und den aktuellen Zahlen gefragt; sondern auch: Wie genau will ein Unternehmen in welchen Schritten die genannten Ziele erreichen?“

Doch es wäre ein Fehler, sich ausschließlich auf das medial präsente Thema Klimawandel zu konzentrieren. „Wir beobachten, dass bei ESG verstärkt das ‚S‘ für Soziales in den Fokus rückt“, sagt Mark Hoff. Schon das Lieferkettengesetz, offiziell ‚Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten‘, verpflichtet Unternehmen ab dem Januar 2023 dazu. Hier wird in Zukunft auch ein weiterer Trend der Greener Manufacturing eine immer stärkere Rolle spielen: Die Digitalisierung. Denn digitale Technologien werden quer durch alle Branchen neue Möglichkeiten bieten, nachhaltiger zu produzieren und nachhaltiger mit Ressourcen umzugehen.

Digitaler Produktpass für Transparenz

„Hier wird der digitale Produktpass Transparenz und nachhaltige Optionen für Hersteller und für Verbraucherinnen und Verbraucher verbessern“, so Mark Hoff. Dieser virtuelle Datensatz enthält alle relevanten Informationen zu einem Produkt: Verwendete Materialien, Chemikalien, Informationen zu Reparierbarkeit oder Recycling. Dabei rückt der gesamte Lebenszyklus von Produkten im Sinne einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft in den Fokus.

Dabei geht es hier nicht nur um Risikomanagement. Wer seine ESG-Themen richtig managt, schafft zusätzlichen Wert – für alle Stakeholder. Im kostenlosen ESG Acceleration Scan können Unternehmen einen ersten Überblick über ihren Stand in Sachen ESG gewinnen. Wo stehen sie gerade, wo ist Potenzial?

Anfragen an Mark Hoff und SLR Consulting über frankfurt@slrconsulting.com.


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