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Industrie investiert mehr in den Umweltschutz

Fotomontage: Tumisu auf pixabay.com

Anteil 2020 um 3,6 Prozent höher als im Vorjahr

Wiesbaden (AFP) – Die deutsche Industrie investiert immer mehr Geld in den Umweltschutz, also in Anlagen zur Senkung der Emissionen und zur Schonung von Ressourcen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts umfassten die Investitionen des produzierenden Gewerbes – ohne das Baugewerbe – im Jahr 2020 knapp 21,1 Milliarden Euro, das waren 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Investitionen der Unternehmen insgesamt dagegen gingen um 7,7 Prozent zurück auf 89,7 Milliarden Euro.

Die Umweltinvestitionen machten 2020 laut Statistik 13,5 Prozent der gesamten Investitionen aus. Einen Großteil der Umweltschutzausgaben, nämlich 61 Prozent, setzten die Unternehmen in der Abwasser- und der Abfallwirtschaft ein.

Für die Befragung der rund 10.000 Unternehmen wurden meist die Jahresabschlüsse der Firmen im Laufe des darauffolgenden Jahres herangezogen. Die Angaben zu 2020 sind daher laut Bundesamt die aktuellsten.


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