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Origin Energy steigt aus Frackingprojekt aus

Foti: Chris LeBoutillier auf Unsplash

Australien: Geplante Gasförderung von Umweltschutzgruppen kritisiert

Sydney (AFP) – Das australische Unternehmen Origin Energy steigt aus einem von Umweltgruppen und Einheimischen stark kritisierten Frackingprojekt aus. Der Konzern, einer der größten Energieproduzenten des Landes, verkaufte seine Anteile an dem Projekt im Beetaloo Becken im Verwaltungsgebiet Northern Territory an das örtliche Gasunternehmen Tamboran Resources. Origin Energy erwarte einen Verlust von umgerechnet bis zu 60 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Im Beetaloo Becken soll Gas und Öl per Fracking gewonnen werden; dabei werden die in Erdschichten enthaltenen fossilen Brennstoffe mit Chemikalien und Druck extrahiert.

Der Chef von Origin Energy, Frank Calabria, erklärte, die Rückzugsentscheidung zeige die Entschlossenheit des Unternehmens, auf grüne Energien umzusteuern. Sie “ermöglicht größere Flexibilität, unser Kapital hin zu unseren Prioritäten zu lenken, sauberere Energien und Kundenlösungen anzubieten”. Der Vertrag mit Tamboran Resources erlaubt es Origin, Gas aus dem Beetaloo Becken zu kaufen.

Noch im April hatte Origin Energy versichert, das Frackingprojekt weiterzuverfolgen. Grund war damals die Zusicherung, dass die Anteile des russischen Oligarchen Viktor Wekselberg an dem Projekt nicht unter die Sanktionen gegen reiche Russen wegen des Ukraine-Kriegs fallen.


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