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Kartellamt: Verfahren gegen Google wegen Kartendiensten

Google-Standort in Kalifornien (Greg Bulla auf Unsplash)

Seit 2021 besitzt das Bundesamt neue gesetzliche Kompetenzen.

Bonn (CSRjournalist) – Weil Google Maps die Kombination seiner Kartendienste mit den Kartendiensten anderer Anbieter einschränke, prüft das Bundeskartellamt eine mögliche Wettbewerbsverzerrung. Zeit Online berichtet darüber.

Betroffen sei „etwa die Möglichkeit, Standortdaten von Google Maps, die Suchfunktion oder Google Street View auf Nicht-Google-Karten einzubinden“, so Kartellamtspräsident Andreas Mundt laut Zeit Online. Möglicherweise könne Google so „seine Machtstellung bei bestimmten Kartendiensten“ ausbauen. Google sagte die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden und die Beantwortung aller Fragen zu.

Google Maps wurde bereits im Jahr 2005 gegründet. Im Jahr 2020 wurde der Dienst in jedem Monat von über einer Milliarde Menschen weltweit genutzt.

Seit Anfang 2021 besitzt das Bundeskartellamt neue gesetzliche Möglichkeiten, gegen Unternehmen mit marktübergreifender Bedeutung im Wettbewerb vorzugehen. Seitdem hat die Bonner Behörde Verfahren gegen den Meta (Facebook), Apple und Amazon eingeleitet.


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