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Weihnachtsfilme streamen mit gutem Umweltgewissen

Streaming (Foto: Glenn Carstens-Peters auf Unsplash)

Weihnachtsfilme streamen mit gutem Umweltgewissen

Frankfurt am Main (AFP) – „Kevin allein zu Haus“, „Tatsächlich Liebe“ oder doch eher „Der Grinch“ – wer zu Weihnachten Filme oder auch Musik streamen möchte, der kann mit ein paar einfachen Tricks Energie sparen. Denn das Streaming von Inhalten verbraucht teilweise viel Strom und schadet so der CO2-Bilanz.

Der digitale CO2-Fußabdruck

Streamingdienste nutzen für die Bereitstellung von Musik und  Filmen große Serverfarmen, die einen hohen Energieverbrauch haben. Laut Berechnungen des „Think Tank Shift Projects“ entsteht rund ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen durch Streaming.

Das einstündige Streamen eines Spielfilms verursacht in etwa so viel CO2 wie ein Kleinwagen auf einer Fahrt von einem Kilometer Länge. Wer jeden Tag 3,5 Stunden Videomaterial in hoher Qualität streamt, der verursacht laut Verbraucherzentrale Berlin pro Jahr einen CO2-Ausstoß von rund 65 Kilogramm.

Herunterladen von Dateien hilft

Wer Musik oder Filme öfter hören oder sehen will, der sollte die entsprechenden Dateien herunterladen und offline speichern. Es lohnt sich außerdem, in dem jeweils genutzten Streamingdienst die Autoplay-Funktion zu deaktivieren. So werden nur die Titel abgespielt, die man auch wirklich hören und sehen möchte.

Wer nur Musik hören will, sollte dafür lieber Musikstreamingdienste nutzten. Denn sie verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie von Videodiensten.

Datenübertragung lieber mit dem LAN-Kabel

Für das Herunterladen der Dateien lohnt sich die Verwendung eines LAN-Kabels. Wer über eine solche Verbindung auf den Streamingdienst zugreift, verursacht weniger CO2 als bei einem Zugriff über den Mobilfunk.

Bildqualität anpassen

Die verbrauchte Energie hängt auch von der Wiedergabequalität der gestreamten Medien ab. Wer die Auflösung in den Einstellung seines Streamingdienstes etwas absenkt, verbraucht somit weniger Energie. Auch die Größe des Bildschirms hat Einfluss auf den Energieverbrauch.

Geräte so lange wie möglich verwenden

Allgemein gilt: Elektronische Geräte sollten so lang wie möglich verwendet werden. Wer sich Elektronik neu zulegen muss, der sollte beim Einkauf auf die Energieeffizienz des Geräts achten. Hilfreich sind hier das EU-Energielabel, der Blaue Engel oder das Label „TCO Certified“.


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