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ECPAT fordert Unternehmenskodizes gegen Kinderpornografie im Internet

Freiburg > In den Vorweihnachtstagen steht die Situation von Kindern im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Deshalb ist es wohl kein Zufall, dass am 25. November in Brasilien der Dritte Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern. Über 3.000 Kinderrechtsexperten, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Kinder und Jugendliche werden wirksame Aktivitäten und Strategien zum Schutz vor sexueller Ausbeutung erörtern. Die Initiatoren wollen dazu internationale freiwillige Vereinbarungen durch die Wirtschaft initiieren. Im Fokus der verschiedenen Foren in Rio stehen auch Prävention, Rehabilitation, Strafverfolgung und die Gefahren der sexuellen Gewalt durch das Internet.

Von den Unternehmen wird eine sozial verantwortliche Unternehmenskultur durch die Einführung von Verhaltenskodizes oder Unternehmensrichtlinien eingefordert. Denn spätestens mit dem Internet, so die Konferenzinitiatoren, sind Verbrechen der sexuellen Ausbeutung mitten in Unternehmen und Institutionen angekommen. Deshalb fordert ECPAT, dass jedes Unternehmen und jede Institution entsprechende Kinderschutzrichtlinien einführt, um nicht mitverantwortlich für das Herunterladen von Kinderpornographie durch Mitarbeiter zu werden.

Organisatoren des Weltkongresses sind die brasilianische Regierung, UNICEF, die NGO Group und ECPAT International. Das Kürzel ECPAT steht dabei für “End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes”.

Weitere Informationen zum Weltkongress im Internet: www.ecpat.de


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